Österreichisches Wörterbuch: at-de : marod - abgewirtschaftet, ruiniert

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at-de : marod - abgewirtschaftet, ruiniert


Österreichisch :

marod

Deutsch :

abgewirtschaftet, ruiniert

 
Eingereicht von :Russi ( Region : Scheibbs)
Eingereicht am :2005-08-18 13:04:15
Verwendung :ugs
 
Kategorien : noch keine Kategorie





Kommentare
Beispiel: [ von Russi am 2005-08-18 13:08:46 ]
Auch müßte die Bereinigung im Bankensektor beschleunigt werden: 48 Geldinstitute gelten als marod. [Die Presse 18.1.2000]
Diese Wortbedeutung gilt [ von JoDo am 2007-05-06 11:47:09 ]
nur im übertragenen Sinn
Die hochdeutsche Übersetzung [ von albertusmagnus am 2009-02-02 18:06:33 ]
ist schlichtweg falsch, das Wort in dieser Bedeutung sollte also gelöscht werden. Die richtige hochdeutsche Entsprechung wäre schlicht "kränklich"! Wenn man verschiedenen Quellen glauben kann, stammt es aus dem Dreißigjährigen Krieg und bedeutet Fußkrank, als "Fußmarod" wird es heute noch gebraucht...
langsam! [ von JoDo am 2009-02-02 20:36:08 ]
Wenn man sich die Mühe macht und nach ´marod´ mittels Suchfunktion forscht, wird man auch der Nummerierung angesichtig, die da heißen soll: (1) wörtliche Bedeutung, (2), ... übertragene Bedeutung. Und in dem Sinne kann man´s doch gelten lassen!?
kann man... [ von wuppl am 2009-02-03 08:14:39 ]
...durchaus gelten lassen, naturgemäß ist auch "kränklich" richtig, aber im übertragenen sinn ist das wohl schon ritig so...siehe auch die anderen bewertungen...
Beurteilungen
2006-06-26 17:23:48(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2006-06-29 18:18:16(Ried im Innkreis): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2006-09-04 17:33:22(Steyr(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2006-12-15 22:10:13(Melk): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-01-17 11:13:07(Wien 5.,Margareten): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-02-18 15:50:51(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   interessanter Zusammenhang mit. Marodeur
2007-05-06 11:20:36(Wien 18.,Währing): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   marọd(e) /Adj./ /franz./ umg. ermattet, erschöpft, leicht krank
2007-08-16 22:15:17(Graz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-08-19 11:53:40(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-10-18 15:22:25(Villach(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   auch: krank
2007-10-18 16:16:12(Wien 7.,Neubau): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-10-18 19:00:48(): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   marod ist eigentlich eine elipse, und sollte marod\' geschrieben werden, da es nur marode gekürzt ist so wie in \"sag\', was du denkst\" eigentlich \"sage, was du denkst\" gemeint ist
2007-10-18 19:05:22(Kufstein): Qualität=0: Bekanntheit=-20%
   wird eher als für ein wenig krank sein verwendet!
2007-10-19 08:35:37(Wien 17.,Hernals): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-12-30 20:11:57(Wels(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-03-09 18:12:55(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-03-10 09:38:57(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   ich verwende das eher für die Beschreibung meines physischen und psychischen Zustandes
2008-05-12 10:47:48(Freistadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   auch für \"sich krank fühlen\" verwendet; vielleicht aber auch nur im übertragenen Sinne
2008-05-12 14:10:18(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=-1: Bekanntheit=80%
   \"marod\" wird als \"fußmarod\" verdeutlicht: nicht mehr marschieren können, erschöpft, krank, wund. Soweit trifftt die Übersetzung eingeschränkt zu
2008-06-02 10:49:01(Hermagor): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   marod wird auch im wörtlichen Sinn für \"krank\" verwendet - heute fühle ich mich marod...
2008-07-09 11:51:19(Baden): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   \"Marod\" bedeutet \"in schlechtem Zustand\". \"Abgewirtschaftet\" und \"ruiniert\" ist noch einen Schritt weiter und ausserdem für das Wort \"marod\" ein bisschen eng gegriffen. Marod ist eine Bank, wenn \"der Wurm drin ist\", da muss sie aber noch nicht endgültig ruiniert sein.
2008-07-29 17:38:16(Mödling): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2008-12-05 13:19:28(Hermagor): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   auch: fußmarod - schlecht zu Fuß
2008-12-05 13:34:57(Kitzbühel): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   
2008-12-05 14:02:10(Bruck an der Mur): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-02-02 11:30:36(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2009-02-02 12:40:25(Urfahr-Umgebung): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-02-02 17:44:01(Graz(Stadt)): Qualität=-1: Bekanntheit=-100%
   \"Kränklich\" entspricht dem Ausduck wesentlich besser, wird er so auch auf Lebewesen angewendet...
2009-02-03 23:53:54(Innsbruck-Land): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   aber auch direkt für \"krank\", \"unpässlich\"
2009-07-28 13:48:11(Mödling): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   eher im gesundheitlichen bereich - bin marod
2009-07-28 15:02:06(Amstetten): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-07-28 15:24:59(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   Übersezung unvollständigL: marod heiß krankn unpässlich; die angeführten Bedeutungen sind bereits übertragener Sinn, Verwendung eher sehr eingeschränkt.
2009-11-04 09:27:52(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   weitere Definition - kränklich
2009-12-30 15:15:20(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-02-18 20:15:14(Zell am See): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-04-27 01:22:31(Krems an der Donau): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2010-04-27 06:28:14(Urfahr-Umgebung): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   auch "krank" und "darniederliegend"!
2010-04-28 09:33:28(Wien 19.,Döbling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-05-02 16:34:05(Hermagor): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-06-30 15:06:15(Innsbruck-Land): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   marod = auch "krank", "verletzte"
2011-08-23 06:45:39(Krems an der Donau): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   auch krank, kränklich; siehe andere Kommentare
2011-08-23 09:16:26(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   ACHTUNG: die Bedeutung "abgewirtschaftet" ist gemeindeutsch (die Bedetungsangabe "ruiniert" geht zu weit, eher "heruntergekommen"); die typisch österreichische Bedeutung ist "leicht erkrankt, kränklich". - Das Wort kommt aus der Soldatensprache und bedeutete ursprünglich "marschunfähig, -untauglich" (daher "fußmarod"); davon: Marodeur "plündernder Nachzügler einer Truppe", marodieren "plündern".
2011-08-23 13:59:53(Mistelbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-08-26 11:45:43(Graz(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2011-10-15 11:00:47(Wien 10.,Favoriten): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2011-10-15 22:26:53(Eisenstadt-Umgebung): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   Kenne es eher, wenn man sich nicht wohlfühlt.
2011-10-17 20:14:32(Sankt Pölten (Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2011-11-13 17:55:15(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   marode
2012-03-23 22:19:54(Bruck an der Leitha): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-05-16 07:59:57(Sankt Veit an der Glan): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-05-16 17:12:16(Wien-Umgebung): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   wird hauptsächlich als kränklich, ständig krank verwendet, im übertragenen Sinn auch unter den erwähnten Bedeutungen
2012-05-19 15:56:51(Wien 5.,Margareten): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-07-08 23:22:40(Salzburg(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-12-16 00:30:46(Wien 21.,Floridsdorf): Qualität=-1: Bekanntheit=0%
   marod = kränklich. Auch Firmen können kränklich sein, das hat aber nichts mit der unterstellten Bedeutung von marod als abgewirtschaftet, ruiniert zu tun
2013-02-10 05:22:08(Gänserndorf): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-08-22 15:02:20(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2013-11-13 09:55:28(Radkersburg): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   ist wohl lateinisch-französisch
2013-12-12 09:59:19(Liezen): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   kenne es auch als (leicht) erkrankt
2013-12-14 15:48:37(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2014-01-09 06:22:14(Gmunden): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
marod

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Letzte Aktualisierung: 07:17:12#


Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.